Hilfe bei Flugangst
Die Flugangst, auch Aviophobie genannt, zieht sich quer durch die Bevölkerung und kann Kinder, Männer, Frauen, Alte und Junge gleichermaßen treffen.
Es gibt verschiedene Arten der Flugangst.
Die am häufigsten vorkommende Art ist die klassische Angst davor, eingesperrt zu sein, ausgeliefert zu sein, unter Menschen zu sein und nicht weg zu können. Die größte Befürchtung ist hier, die Kontrolle über sich selbst zu verlieren im Beisein anderer.
Die zweite Form ist die Angst vor dem Absturz, begründet auf das nicht vertrauen können, anderen ausgeliefert zu sein und sich auf andere verlassen zu müssen.
Die dritte Art der Flugangst ist die klassische Höhenangst.
Alle drei Arten sind wie alle Formen der Angststörungen irreale Ängste, die ihren Ursprung im Kopf haben und sich durch den Teufelskreis der Gedanken bis zu einer Panikattacke steigern können - mit allen üblichen Symptomen wie Herzrasen, Zittern, Schwindel, Atembeschwerden, Übelkeit, Schweißausbrüchen oder auch Magen-Darm-Beschwerden.
Viele empfinden ihre Flugangst als besonders einschränkend und belastend, da beispielsweise Urlaube für die ganze Familie ausfallen müssen oder berufliche Termine im Ausland nicht wahrgenommen werden können.
Man sollte nicht zu lange zögern, Hilfe in Anspruch zu nehmen, da Ängste sich leicht stabilisieren und verselbständigen können. Flugangst ist gut therapierbar.