Hilfe bei Redeangst

Hinter einer Redeangst verbirgt sich im Prinzip die Angst im Mittelpunkt zu stehen, sich zu präsentieren.

Die Angst vor der Bewertung anderer, den Anforderungen nicht gerecht werden zu können, kann sich so verstärken, dass alle körperlichen Symptome einer Panikattacke ( z.B. Herzrasen, Schweißausbruch, Überlkeit oder Zittern) einsetzen können, häufig fühlt sich der Betroffene wie gelähmt.

Mancher, der unter Redeangst leidet, hat bereits in jungen Jahren, beispielsweise in der Schule, eine negativ eingeprägte Situation erlebt. Die Angst sich zu blamieren oder plötzlich den Faden zu verlieren ist für viele bereits in der Vorstellung schweißtreibend und löst unangenehme Gefühle aus.

Bis zu einem bestimmten Punkt kann man mit einer Redeangst ganz normal leben. Als hinderlich wird sie meist erst empfunden, wenn dadurch berufliche Einschränkungen entstehen. Das kann mit mündlichen Prüfungen in der Schule oder an der Universität beginnen. Später im Berufsleben ist ein Stillstand irgendwann unvermeidlich, da man sich immer mehr zurücknehmen muss, um nicht in die Situation zu kommen, sich vor einer Gruppe von Menschen präsentieren zu müssen oder in einer anderen Weise im Mittelpunkt zu stehen. Dieses Vermeidungsverhalten lähmt und schränkt mehr und mehr ein.

Dies wiederum behindert die freie Entfaltung und Weiterentwicklung und kann früher oder später zu einem Karriereknick führen oder schlimmstenfalls in einem gänzlichen Aus enden. Daher sollte man so schnell wie möglich aktiv werden und professionelle Hilfe in Anspruch nehmen.